Man hat nicht das Gefühl, nur eine Matrikelnummer zu sein.
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Ein reiner Konkurrenzkampf und keine Zeit für Hobbys? Dass diese Vorurteile bei einem Jurastudium in Jena nicht zutreffen, berichtet Jette (21) im Interview. Neben ihrem Studienalltag im 5. Semester engagiert sie sich ehrenamtlich.
Jette, warum hast du dich für ein Jurastudium in Jena entschieden?
Ausschlaggebend für Jura waren die vielfältigen Berufsperspektiven. Ob Politik, Justiz, Kanzlei oder Wirtschaft – mit einem Jurastudium stehen einem viele Wege offen. Was den Studienort angeht, haben mich die kurzen Wege, die überschaubare Größe sowie das studentische und kulturelle Angebot in Jena überzeugt.
Das Jurastudium gilt als extrem zeitaufwändig und konkurrenzgetrieben. Treffen diese Vorurteile aus deiner Sicht zu?
Zeitaufwendig ist das Jurastudium auf jeden Fall – besonders, wenn man gute Noten erreichen möchte. Dennoch lohnt sich der Aufwand und es macht mir viel Spaß. Das Bild vom konkurrenzgetriebenen Studium kann ich für Jena nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil: Das Miteinander unter den Kommilitoninnen und Kommilitonen empfinde ich hier als sehr positiv. Auch der Kontakt zu den Lehrkräften ist auf einem Stellenlevel nahbar. Man hat nicht das Gefühl, nur eine Matrikelnummer zu sein.
Wie verbindest du den Studienalltag mit deinem Ehrenamt?
Neben meinem Studium engagiere ich mich im Fachschaftsrat. Dort helfe ich unter anderem bei der Organisation des Studienführungstages für die Erstsemester. Auch in meiner Heimat bin ich seit vielen Jahren ehrenamtlich im musikalischen Bereich aktiv und spiele Trompete. Das ist für mich ein schöner Ausgleich zum Studienalltag. Beide Ehrenämter kosten zwar Zeit, geben mir aber auch viel zurück. Ich glaube sogar, dass mir das Studium ohne dieses Engagement nur halb so viel Spaß machen würde.
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